Vasektomie (Männliche Sterilisation)

Der operative Schwerpunkt unserer Praxis ist die Durchführung der Vasektomie (Sterilisation des Mannes). Gemeinsam mit unserem Standort an der Paulskirche (Urologie an der Paulskirche) bilden wir das Vasektomiezentrum Frankfurt an dem jedes Jahr über 300 Vasektomien durchgeführt werden.

Die Sterilisation des Mannes (=Vasektomie) gehört zu den sichersten und zuverlässigsten Verhütungsmethoden. Bei diesem Eingriff werden links und rechts die Samenleiter durchtrennt, so dass die im Hoden produzierten Spermien nicht mehr in die Harnröhre gelangen und somit beim Orgasmus auch nicht ausgetrieben werden können. Die Vasektomie ist ebenso effektiv wie die Sterilisation der Frau (Tubenligatur) und dabei weniger aufwendig und kann grundsätzlich rückgängig gemacht werden. Die Versagerraten in großen internationalen Studien liegen bei unter deutlich unter 0,1%. Ein Versagen der Vasektomie, also der Nachweis von Spermien in der Samenflüssigkeit nach der Operation ist im Wesentlichen auf ein erneutes Zusammenwachsen des durchtrennten Samenleiters zurückzuführen. Aus diesem Grund führen wir die Vasektomie nach einer Technik durch, die dieses Zusammenwachsen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit verhindert: Der Samenleiter wird nicht nur durchtrennt, sondern es wird ein ca. 1 cm langes Stück heraus geschnitten, die Enden des Samenleiters werden mit elektrischem Strom verödet, zu geknotet und anschließend in unterschiedlichen Gewebeschichten vernäht. Wir führen die Operation als sogenannte non-skalpell Vasektomie durch, das heißt, die Haut wird nicht mit einem Skalpell eröffnet, sondern mit einer speziellen Klemme aufgedehnt. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder in einer Kurznarkose, die im OP-Zentrum von einem sehr erfahrenen Narkosearzt überwacht wird, durchgeführt werden. In einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis informieren wir Sie gerne ausführlich über den Eingriff und beantworten Ihnen Ihre Fragen.

Patienteninformation Vasektomie

zurück