Sterilisation
Bei diesem Eingriff werden links und rechts die Samenleiter durchtrennt, so dass die im Hoden produzierten Spermien nicht mehr in die Harnröhre gelangen können.
Die Versagerraten in großen internationalen Studien liegen bei unter 1%. Damit ist die Vasektomie ebenso effektiv wie die Sterilisation der Frau (Tubenligatur) und dabei weniger aufwendig und kann grundsätzlich rückgängig gemacht werden.
Ein Versagen der Vasektomie, also der Nachweis von Spermien in der Samenflüssigkeit nach der Operation ist im Wesentlichen auf ein erneutes Zusammenwachsen des durchtrennten Samenleiters zurückzuführen. Aus diesem Grund führen wir die Vasektomie nach einer Technik durch, die dieses Zusammenwachsen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit verhindert:
Der Samenleiter wird nicht nur durchtrennt, sondern es wird ein ca. 1 cm langes Stück heraus geschnitten, die Enden des Samenleiters werden mit elektrischem Strom verödet, zu geknotet und anschließend in unterschiedlichen Gewebeschichten vernäht.
Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder in einer Kurznarkose, die im OP-Zentrum von einem Narkosearzt überwacht wird, durchgeführt werden.
In einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis informieren wir Sie gerne weiter und beantworten Ihnen Ihre Fragen.




